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DIY – selbstgemachte Betonformen mit dem heißen Draht

Ihr möchtet nicht nur auf gekaufte Betonformen zurückgreifen sondern Eurer Kreativität freien Lauf lassen und eigene Formen gestalten? Dann aufgepasst, ich zeige Euch nun die Möglichkeit Formen mit einem heißem Draht herzustellen.

Ihr benötigt:

  • einen heißen Draht
  • Styropor- oder Styrodurplatten
  • Schleifpapier
  • einen glatten Untergrund als Boden für die Formen, z.B. eine Glasplatte
  • Das Standard-Betonpaket (Schüssel, Rührlöffel, Wasser, Öl)
  • Ruck-Zuck Beton (vom Baumarkt)
  • eine sehr ruhige Hand 😀

Zum Werkzeug und Material noch ein paar Anmerkungen: Wir haben uns für einen heißen Draht in fester Konstruktion entschieden (Proxxon). Es gibt allerdings auch schon sehr günstige Varianten zur Handführungdamit haben wir jedoch noch keine Erfahrungswerte – nur die Vermutung, dass die Hand dann noch ruhiger sein muss. 🙂 Als Material haben wir sowohl Styropor als auch Styrodur ausprobiert und entschieden, dass die Styrodurplatten die bessere Variante sind – mehr dazu im Beitrag. Die Platten haben wir im Onlinehandel bestellt. Ihr bekommt die Platten auch fast in jedem Baumarkt, allerdings ist die Auswahl an Größen und vor allem Dicke der Platte im Onlineshop i.d.R. besser. Und los geht`s 🙂

SChritt für SChritt zu SELBSTGemachTEN Betonformen

Als erstes solltet ihr Euch das Motiv auf die Platte aufmalen. Wenn ihr noch nie mit einem heißen Draht gearbeitet habt, solltet ihr ein paar einfache Übungsmotive aussuchen und erst mit ein paar Probeschnitten testen.

Es sei an dieser Stelle nämlich nochmals gesagt, dass man eine sehr sehr ruhige Hand benötigt. Wie ihr nämlich an dem Rand von dem Ei sehen könnt, wird die Form sonst zitterig und das überträgt sich dann auch später auf den Randder gegossenen Betonform. Kleine Unebenheiten kann man allerdings mit der Wunderwaffe „Schleifpapier“ im zweiten Schritt noch etwas beseitigen. Dies gelingt allerdings deutlich besser bei den Styrodurplatten. Bei Styropor muss man aufpassen, dass der Rand durch das Schleifpapier nicht löchrig wird.

Wenn ihr Eure Formen fertig ausgeschnitten habt, legt ihr sie am Besten auf einen glatten Untergrund. Wir haben eine ausrangierte Glasplatte genommen. Festes Plastik sollte sich jedoch genau so eigenen.

Damit der Beton nach dem Befüllen nicht aus der Form läuft, solltet ihr die Form beschweren oder an dem Untergrund festkleben. Wir haben mit Gewichten gearbeitet.

Zudem solltet ihr den Beton einfach etwas trockener anrühren, dann läuft auch nichts unter den Rand. Und wie immer gilt: Die Form ordentlich einölen, damit die fertige Betonfigur nachher gut aus der Form rutscht.

Solltet ihr die Figur trotz einölen nicht aus der Form bekommen, könnt ihr die Form einfach mit einem Messer an zwei Seiten  aufschneiden und auseinander ziehen. Mit etwas Klebeband lässt sich die Form auch anschließend wieder gut zusammensetzen und erneut verwenden.

Lasst dem Beton jedoch bitte genug Zeit zum Aushärten bevor ihr die Form löst. Wir sind auch immer so ungeduldig und können kaum abwarten, aber es ist einfach zu schade, wenn die schönen Figuren kurz vor der Zielgeraden kaputt brechen.

Und Voilá, fertig sind unsere wunderbaren Beton-Osterfiguren, bereit zum Dekorieren. 🙂


Auch, wenn diese Art der Herstellung relativ aufwendig ist, sind wir mit unserem ersten Ergebnis sehr zu frieden. 🙂

Vielleicht habt ihr ja auch Lust bekommen mal etwas Neues auszuprobieren.

Kreative und Österliche Grüße
Eure Ines und Gisa

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